Sie befinden sich aktuell in den Totgedacht Blog-Archiven für den folgenden Tag 22.10.2008.
- Allgemein (8)
- Gesellschaft (6)
- Internationale Politik (31)
- Personen (2)
- Politik (31)
- 6.1.2009: Meinungsmache bei der Tagesschau
- 5.1.2009: Für Gaza ohne Hamas
- 4.1.2009: Gaza - Zwei Parteien, zwei Strategien
- 3.1.2009:
- 2.1.2009: Hamas - Gazas Übel
- 29.12.2008: Für Frieden und gegen den Terror....
- 28.12.2008: 15 Sekunden bis der Terror kommt
- 13.12.2008: Ausrüstungsbeauftragter der Bundeswehr - einfach mal rein schauen
- 8.12.2008: Anschlag auf Verfassung und freies Mandat
- 5.12.2008: Erbschaftssteuerreform verfassungswidrig?
Initiativen
Interessante Blogs
Liberale Politik
Weiteres von mir
Archive für 22.10.2008
Auf den Punkt
22.10.2008 by Michael Weis.
“[…]
Dennoch gehen bei der kollektiven
Empörung der Politik über [Ackermann],
dessen Äußerung unbeabsichtigt
nach außen drang, die Maßstäbe verloren.
Wenn selbst die Kanzlerin zu
Worten greift, mit denen sie sonst einen
russischen Einmarsch in Georgien verurteilt,
ist nicht nur die Schwelle von
angebrachter zu unverhältnismäßiger
Kritik überschritten.
[…]
Die Abrechnung mit Ackermann ist in
Wahrheit eine Generalabrechnung mit
jenen, die dem Staat die Krise eingebrockt
haben – ohne sich nun einsichtig
zu zeigen. Doch zu diesen Bankern,
von denen es auch hierzulande einige
gibt, zählt der Chef der Deutschen Bank
nicht. Im Gegenteil: Sein Institut hat
anders als manch eine Landesbank
verantwortungsvoll gewirtschaftet.
[…]
Er ist daher der falsche Adressat für
eine durchaus berechtigte Kritik.
Maximale Demagogie ist dagegen,
wenn Linke-Chef Oskar Lafontaine Sympathie
für die Forderung seines wirren
Bundespräsidentenkandidaten äußert,
Ackermann ins Gefängnis zu stecken.
Aussagen wie diese – garniert mit dem
Zusatz, dass auch andere Banker hinter
Schloss und Riegel gehören – grenzen an
Volksverhetzung. Wo bleibt bei einer solchen
politischen Brandstiftung die kollektive
Empörung der anderen Parteien?
Quelle: Heutige Printausgabe der FTD Seite 27
Geschrieben in Politik | Drucken | Keine Kommentare »
Wie die Linke die Wahl zum Staatsoberhaupt zum Witz macht…
22.10.2008 by Michael Weis.
Beschreibt dieser Artikel von Monika Dunkel in der heutigen Printausgabe der FTD:
“Peter Sodann redet gerne. Und er
redet viel dieser Tage. Den Herrn
Ackermann von der Deutschen Bank
würde er gerne verhaften, ließ er
jüngst vernehmen. Zum Bundespräsidenten
gewählt, würde er mit USPräsident
George W. Bush gar nicht
reden, teilte er sodann mit. Und auch
den Papst würde er gerne belehren:
„Herr Papst, Se wärn entschuldischn,
warum reden Sie nur gegen den
Krieg und nennen keine Namen?“
Nicht zu vergessen: Die Nationalhymne
will er abschaffen und durch
Brechts Kinderhymne ersetzen.
[…]
Doch nun gerät der Hallenser
außer Rand und Band: „Ich halte
das, was wir haben, ja nicht für eine
Demokratie“, sagte er in einem Interview.
[…]
Mit einem Mal wird aus seinen Zoten
peinlicher Ernst. Schließlich kandidiert
der Mann fürs höchste Staatsamt
in dieser deutschen Demokratie.
Was den 72-Jährigen treibt, ist unklar.
Schon als „Tatort“-Kommissar
Bruno Ehrlicher bewegte er sich
gerne außerhalb des Grundgesetzes.
Da drückte er mal ein Auge zu, verschwieg
ein paar Fakten, wenn dies
dem Gerechtigkeitsempfinden des
Kommissars Ehrlicher eher entsprach.
Das mag das Drehbuch so
vorgeschrieben haben. Doch nun
bestimmt er seine Rolle selbst.
[…]
Allzu gerne reitet er
auf den Ost-West-Unterschieden herum:
„Der Wessi redet mehr, als er
weiß. Der Ossi sagt nicht alles, was er
weiß.“ Womöglich liegt das an den
demokratischen Unterschieden zwischen
BRD und DDR. Womöglich
meint er das auch als Drohung. In
seinen Memoiren schreibt Sodann,
er sei noch nicht fertig mit der Welt.
[…]”
Wann die Welt bzw. Deutschland mit diesem Demagogen fertig ist… man weiss es nicht!
Geschrieben in Politik | Drucken | Keine Kommentare »